Aufruf:

Das Magnus-Haus mit seinem Garten erhalten!

Photo: By Beek100 (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

 

Das Magnus-Haus ist ein denkmalgeschütztes, mehr als 250 Jahre altes Bürgerhaus am Kupfergraben 7 in Berlin-Mitte. Es gehörte einst u.a. Max Reinhardt und beherbergt heute die Deutsche Physikalischen Gesellschaft. Es liegt der Weltkulturerbestätte Museumsinsel direkt gegenüber.

 

Die Siemens AG beabsichtigt, im Garten des Hauses ein fünfgeschossiges Gebäude mit Tiefgarage zu errichten. Die Senatsbaudirektorin Lüscher sowie der Baustadtrat von Mitte haben das Bauprojekt per Weisung genehmigt.

 

Landesdenkmalamt, Landesdenkmalrat und Stadtplanungsamt des Bezirks Berlin Mitte sprechen sich gegen die Bebauung des Garten aus, da das Magnus-Haus mit seinem unversehrten Garten ein historisches Zeugnis von höchster Bedeutung ist. Es ist das letzte Beispiel eines barocken bürgerlichen Stadtpalais in Berlin Mitte und damit als Ensemble ein wichtiges Beispiel für die Stadtentwicklung der letzten Jahrhunderte.

 

Die Firmenleitung wurde von den unten aufgeführten Unterzeichnern aufgefordert, ihr Baugesuch wieder zurückzuziehen. Die Architektenverbände haben ihre Mitglieder aufgerufen, an dem geplanten Wettbewerb nicht teilzunehmen.

 

Diesen Aufruf haben unterschrieben: Dr. Agnete von Specht (Denk mal an Berlin), Prof. Dr. Claudia Thiersch (Humboldt-Universität zu Berlin), Christina Kautz (Landschaftsarchitektin), Dr. h.c. Wolfgang Thierse (Bundestagspräsident a.D.), Prof. Dr. Harald Bodenschatz (Architekturhistoriker, Stadtplaner), Dr. Klaus von Krosigk (Gartenbaudirektor a.D.), Dr. Helmut Maier (Architekt) und Dr. Benedikt Goebel (Historiker) u.v.m.

 

 

Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.

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