225 Jahre Berlin-Potsdamer Chaussee

Spendenkampagne für die bedeutendste Allee Berlins

 

Schirmherrschaft: Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther

 

Initiatoren

Alleenschutzgemeinschaft e. V.
Bürgerinitiative Berliner Eichentor 
Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e. V.

Bildnachweis: Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin 2020
Start der Baumspendenkampagne
Eichen für die Berlin-Potsdamer Chaussee! Die bedeutendste Allee Berlins, geplant von Carl Gotthard Langhans und seinem Oberhofbauamt in Berlin, fertiggestellt 1795, feiert in diesem Jahr ihren 225. Geburtstag.
 
Am Tag der Allee 2020 (20. Oktober) standen die Initiatoren der Pflanzkampagne den interessierten Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Die Spendenaktion läuft ab sofort!

Angaben zu den Möglichkeiten einer Baum(teil)spende finden Sie unten auf dieser Seite.

Pressemitteilung 20.10.2020 Tag der Allee
PM Tag der Allee 2020_201014.pdf
PDF-Dokument [147.3 KB]
Spenderbrief Berliner Eichentor 2020/21
Spenderbrief Berliner Eichentor_2020-21.[...]
PDF-Dokument [167.5 KB]

Berliner Tagesspiegel, 15.10.2020, LEUTE Online Newsletter Steglitz-Zehlendorf - Kiezgespräch -

Berliner Tagesspiegel, 21.10.2020, Print-Ausgabe, LEUTE

 

Berlin-Potsdamer Chaussee

 

In diesem Jahr feiern wir zwei wichtige Geburtstage: Vor 225 Jahren wurde die erste steinerne „Kunststraße“ Preußens fertiggestellt: die Berlin-Potsdamer Chaussee. Vor 100 Jahren entstand Groß-Berlin, mit der Folge, dass die bis dahin selbständigen Ortschaften und Dörfer entlang der baumgesäumten Chaussee zu Groß-Berlin eingemeindet wurden. Daher bitten wir Sie heute um ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Spenden Sie einen Baum, der die bedeutendste Allee Berlins wieder komplettiert!

 

Seit 1795 verbindet diese Chaussee (Bauzeit: 17901795) die einstigen Residenzstädte Potsdam und Berlin. Mit dem Bau von Probeabschnitten wurde 1788 an verschiedenen Orten begonnen, unter anderem ab dem Potsdamer Tor in Berlin und am Neuen Garten in Potsdam.

Säulenpappeln (Foto: Boehringer Friedrich)

Die Berlin-Potsdamer Chaussee ist somit ein lebendiges Zeugnis für das Planen und Wirken des Direktors des Oberhofbauamtes und Baumeisters des Brandenburger Tors, Carl Gotthard Langhans.

 

Die ursprüngliche Bepflanzung der Chaussee unter König Friedrich Wilhelm II. bestand aus Säulenpappeln (populus nigra „Italica“, auch Pyramidenpappeln), die in Deutschland durch eine Publikation seit 1762 bekannt waren. Der Berliner Handelsgärtner Christian Ludwig Krause führte sie seit 1773 in seinem Sortiment. Schon Friedrich der Große (reg. 1740–86) hatte Säulenpappeln pflanzen lassen, und sein Neffe Friedrich Wilhelm II. (reg. 1786–97) liebte und verbreitete sie besonders. Für beide Könige, so der Kunsthistoriker Hans-Henning Grote (Hannover), hatte die Säulen- oder Pyramidenpappel im Zusammenhang mit ihrer intensiv betriebenen und gelebten Freimaurerei eine besondere Bedeutung.

Abschnitt der historischen Chaussee. Foto: Initiative Berliner Eichentor

Die Allee, die  aus verschiedenen Gründen ab 1847 mit Eichen bepflanzt wurde, zunächst abschnittsweise, ab 1877 dann ganz, lässt sich am besten noch in Zehlendorf und Steglitz erleben. Hier wird die historische Chaussee (sie ist als Mittelstreifen erhalten) von alten Eichen gesäumt, die sich wie ein Dach über den Fahrweg wölben.

 

An manchen Stellen aber lässt sich unser heutiges Idealbild einer Allee nur mit viel Fantasie erzeugen, denn die Veränderung des Straßenprofils hat den Baumbestand stark schrumpfen lassen. Anfahrschäden, die Belastungen durch Verkehrsabgase und langanhaltende Trockenheit haben ein Übriges getan, um Lücken in dieses einmalige Natur- und Kulturdenkmal zu reißen.

Teil der denkmalgeschützten Eichenallee in Zehlendorf, rechts die Nachpflanzungen aus den vergangenen Jahren. Der Meilenstein steht heute mitten auf der historischen Chaussee (Foto: A. Winkelmann, 2020)

Frühere Spendenaktionen

 

Im Rahmen eines Bürgerprojektes wurde vor zehn Jahren begonnen, Spenden zu sammeln, um 138 Bäume zu ersetzen. So konnten in mehreren Pflanzaktionen zwei Drittel der Bäume nachgepflanzt werden. Die erste öffentliche Pflanzaktion für das sogenannte „Berliner Eichentor“ fand im Jahr 2012, die vorerst letzte 2015 statt. Dank der bisher erfolgten Baumspenden, der Unterstützung des Grünflächenamtes des Bezirks Steglitz-Zehlendorf und der Stadtbaumkampagne des Berliner Senats fehlen aktuell nur noch 50 Bäume, die wir nun mit Ihrer Hilfe nachpflanzen möchten!

 

Um für diese wichtige Nachpflanzung zu werben, haben sich die Alleenschutzgemeinschaft e. V., die Bürgerinitiative Berliner Eichentor und die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e. V. zu einer Spendenkampagne zusammengetan. Wir freuen uns, dass die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther die Schirmherrschaft für die Spendenkampagne übernommen hat.

„Tag der Allee“ am 20. Oktober 2020

 

Am 20. Oktober 2020, dem „Tag der Allee“, kann leider noch keine Pflanzaktion stattfinden. Nach drei trockenen Sommern ist der Boden bis in so große Tiefen ausgetrocknet, dass die Jungbäume sehr ungünstige Startchancen hätten. Sollte dank ergiebiger Regenfälle doch noch später in diesem Jahr eine Herbstpflanzung stattfinden können, informieren wir Sie über den Termin. Andernfalls werden die 50 fehlenden Eichen im Frühjahr 2021 gesetzt.

 

So wird am 20. Oktober eine öffentliche Veranstaltung mit Presse und Spendern stattfinden, um am Ort des Geschehens, direkt an der Allee, zu informieren und allen Spendern zu danken.

 

Wenn auch Sie der historischen Allee mittels einer Spende wieder zu voller Schönheit verhelfen wollen, sind Sie schon jetzt herzlich zu diesem Termin eingeladen.

 

Machen Sie sich und der Stadt Berlin ein nachhaltiges Geschenk! Spenden Sie luftige Schönheit, gesunde Luft und Hoffnung für die grüne Visitenkarte Berlins.   

 

 

Cornelia Behm

www.alleenschutzgemeinschaft.de 

 

Juergen Theis          
www.berlinereichentor.de   

 

Annette Winkelmann

www.langhans-gesellschaft.org

 

Kosten und Spendenkonten

 

Die realen Kosten für einen neugepflanzten Baum liegen im vierstelligen Bereich. Für Sie als Spender reduzieren sich die Kosten auf 500 €. Denn die Stadt Berlin bringt für jeden gespendeten Baum die restlichen Kosten auf und sorgt so für die Pflege und das Gedeihen des Baumes in den folgenden drei Jahren.


Für eine 500-Euro-Spende pflanzt das Grünflächenamt „Ihre“ ganz persönliche Eiche! Auf Wunsch wird ein Widmungsschild mit Ihrem Namen oder dem einer von Ihnen beschenkten Person oder Organisation am Baum angebracht. Es sind natürlich auch Teilspenden möglich!


Falls Sie Ihre Spende direkt über das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf laufen lassen wollen, kontaktieren Sie bitte die zuständige Mitarbeiterin im Bereich Grünflächen:


Frau Julia Hannemann

Telefon: 030 - 90 299 7820 (dienstags und mittwochs)
E-Mail: julia.hannemann@ba-sz.berlin.de

 

 

Im Frühjahr 2021 erfolgen die Pflanzungen dann im Rahmen der Berliner Stadtbaumkampagne (18. Pflanzperiode). Hierfür können Sie Ihre Spende vom 1. Dezember 2020 bis 15. Februar 2021 direkt über die Eingabemaske der Stadtbaumkampagne einzahlen:


https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/kampagne/de/spenden/index.php

 

 

Alternativ überweisen Sie Ihren Betrag bitte an:


Landeshauptkasse Berlin
Berliner Sparkasse
IBAN: DE13 1005 0000 0193 3333 33
BIC: BE LA DE BE XXX

 

Für eine Spendenbescheinigung und die richtige Zuordnung geben Sie bitte in jedem Fall Ihren Namen und Ihre Adresse sowie den Verwendungszweck „Berliner Eichentor“ an.

Mitglieder der Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin können auch über das Vereinskonto spenden. Bei 500-Euro-Spenden teilen Sie dem Verein bitte per E-Mail Ihren Widmungswunsch mit. Sie erhalten wie immer ab 200 € automatisch eine Spendenbescheinigung (bei niedrigeren Beträgen akzeptiert das Finanzamt Ihren Kontoauszug).

 

Teilbeträge werden vom Verein gesammelt und ohne Abzüge der Stadtbaumkampagne übermittelt.

 

Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.

IBAN: DE09 5206 0410 0002 8402 94

BIC: GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Berliner Eichentor

Carl-Gotthard-Langhans-
Gesellschaft Berlin e. V.

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