Erbbegräbnis der Geschwister Massute

Die Ruhestätte der Geschwister Massute vor Beginn der Restaurierungsarbeiten, Zustand 2016 (Photo: Annette Winkelmann)

Das Erbbegräbnis der Geschwister Massute

„Einhundert Fünf und Siebzig Thaler Courant“ Gebühren entrichteten die Gebrüder Massute im März 1826 an die Kirchenkasse der Gemeinde für den überlassenen „Fleck Landes auf dem zur Jerusalems und Neuen Kirche gehörigen Begräbnisplatz (…) von Ein und 3/4 Quadrat Ruthen Flächeninhalt.“

     Bei dem stattlichen Memorialbau, den sie anschließend als Erbbegräbnis für sich und weitere Geschwister errichten ließen, handelt es sich um einen fast sechs Meter breiten und knapp dreieinhalb Meter tiefen Ziegelbau, dem als Front eine dorisierende Tempelfassade aus Sandstein und Putz vorgelagert ist. Unter dem Dreiecksgiebel ist die Inschrift RUHESTAETTE DER GESCHWISTER MASSUTE zu lesen, die sich fast über die gesamte Fassadenbreite erstreckt. Während die Gebäudeecken von zwei Pilastern betont werden, flankieren zwei kannelierte Halbsäulen das rundbogige Portal. Den Eingang ziert nach oben – über dem Türsturz – ein Fenster in Form einer klassischen Lünette. In die Seitenwände, die unverputzt das rote Ziegelmaterial zeigen, sind Rundfenster eingelassen.

 

Quelle: Gutachten Dr. Jörg Kuhn, Berlin, in: www.berliner-grabmale-retten.de/erbbegrabnis-geschwister-massute/

Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.

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