Rettung des Teehauses im Schlosspark Steinort / Sztynort

Die Spendenkampagne ist jetzt erfolgreich abgeschlossen!

Ruine des Teehauses in Steinort / Sztynort (Foto: Janericloebe [Public domain] 2010)

Verwendung der Spenden Stand 2020:

Der neue Investor des Schloßparks Steinort hat signalisiert, dass er die Gelder für die bauliche Sicherung und Sanierung des Teehauses selber aufbringen wird. Wir haben die eingegangenen Spenden daher für eine architekturhistorische Recherche verwendet, welche in Archiven historische Darstellungen des Teehauses innen und außen (Fotos, Gemälde, Zeichnungen, Beschreibungen) sowie eine Typologie von Gartenhäusern/Teehäusern im 18. Jahrhundert beinhaltete. Diese Informationen sind insbesondere als weitere Planungsgrundlage erforderlich und als Zuarbeit für die lokale Denkmalbehörde in Allenstein/Olsztyn gedacht.

Sommer 2018

Wir sammeln Spenden für das Teehaus im Schlosspark Steinort / Sztynort.

Kampagnenziel: 3.000 €.

 

Spenden Sie über betterplace.org:

https://www.betterplace.org/de/projects/46990-rettung-des-teehauses-im-schlosspark-steinort

(Sie erhalten von betterplace.org eine Spendenbescheinigung.)

Über das Projekt Teehaus in Steinort / Sztynort
Schloss Steinort / Sztynort liegt im Kreis Angerburg in Masuren / Ostpreußen (heute Polen) und gehörte über Jahrhunderte der Familie von Lehndorff. Der letzte Besitzer Heinrich von Lehndorff, einer der Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944, wurde noch im selben Jahr in Berlin hingerichtet. Im Jahr 1945 musste die Familie fliehen und das Schloss zurücklassen. Seit der politischen Wende 1989/90 verfiel das Schloss zunehmend, bis es durch Initiative der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz gelang, dass die Immobilie der Polnisch-Deutschen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (Polsko-Niemiecka Fundacja Ochrony Zabytków Kultury) übertragen wurde. Im Jahr 2009 wurden die ersten Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.

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Das Teehaus im Schlosspark Steinort vor 1945

Zu den Nebengebäuden im Schlosspark gehören ein Mausoleum von Friedrich August Stüler (gerettet durch den Dresdner Tragwerksplaner Professor Dr.-Ing. Wolfram Jäger und viele durch ihn aktivierte Helfer), eine Kapelle (Architekt unbekannt) sowie das Teehaus nach Plänen von Carl Gotthard Langhans, Erbauer des Brandenburger Tores zu Berlin. Die Bauzeichnung von Langhans für Ernst Ahasverus Heinrich von Lehndorff gehört zu den verlorenen Stücken des Lehndorffschen Familienarchivs.

Carl-Gotthard-Langhans-
Gesellschaft Berlin e. V.

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