Das Brandenburger Tor zu Berlin

Das Brandenburger Tor zu Berlin ist das bekannteste Werk des Baumeisters und Architekten Carl Gotthard Langhans. Es wurde in den Jahren 17881791 im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. als westliches Stadttor errichtet.

 

Die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin fordert den behutsamen und würdevollen Umgang mit diesem einmaligen Kulturdenkmal. Dies schließt die dauerhafte Erhaltung der Blickverbindung zum Tiergarten und die Sichtachse zur tiefen westlichen Horizontlinie als schützenswerte und zu schützende Eigenarten des Denkmalbereichs Brandenburger Tor ein.

 

Moritz Goetze: Lorbeeren für Schadow

225. Jahre Quadriga auf dem Brandenburger Tor

Ausstellung im Schadow-Haus 20182019

Moritz Goetze, Lorbeeren für Schadow (Photo: Annette Winkelmann 2018)

13. Juni 2018 bis 28. April 2019

Ausstellung der Kunstsammlung des Deutschen Bundestags anläßlich des 225. Jahrestags der Aufstellung der Quadriga auf dem Brandenburger Tor 1793

Moritz Götze: Lorbeeren für Schadow

Vor 225 Jahren wurde die Quadriga auf dem Brandenburger Tor von Johann Gottfried Schadow fertiggestellt. Moritz Götze, der in den letzten Jahren mit vier Emaille-Tableaus zur Geschichte des Parlaments beauftragt worden war, nimmt den Geburtstag von Berlins Wahrzeichen zum Anlass, dem Schöpfer der Quadriga einen Lorbeerkranz zu flechten und sich seinem Werk kongenial anzunähern. Damit vervollständigt der Künstler aus Halle eine Interpretationen preußischer Geschichte und holt sie aus einem zunehmend in den Büchern versteckten Kanon kulturhistorischer Erinnerungskultur höchst lebendig in unsere Zeit.

Aber nicht nur die Quadriga und die Viktoria stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern auch der Zug der Friedensgöttin, der von Schadow gestaltete Fries unmittelbar unter der Quadriga, der verrät, dass die Viktoria als Friedensgöttin konzipiert war. Das Brandenburger Tor nach dem Vorbild der Propyläen der Akropolis in Athen sollte ein Friedenstor werden, das König Friedrich Wilhelm II. als neuen ,,Perikles“ feiert: Es versinnbildlichte die Hoffnung des Monarchen, von Berlin aus eine europäische Friedensordnung aufbauen zu können. (Text: Deutscher Bundestag)

 

Beteiligung der Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin:
Am 11. Juni 2018 wurde Johann Gottfried Schadows „Zug des Friedens“ am Brandenburger Tor digital vermessen. Verschiedene terrestrische und mobile Messtechniken erfaßten und modellierten das Kunstwerk, das sich direkt unterhalb der Quadriga befindet. Die Kombination dieser geodätischen Messverfahren führte zu einem 3D-Gesamtmodell.

 

Die Beuth Hochschule für Technik Berlin, die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin, die Gipsformerei Staatliche Museen zu Berlin und die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages nahmen das Jubiläum – 225 Jahre Aufstellung der Quadriga-Gruppe von Schadow zur Krönung des Tores – zum Anlass für dieses Verbundprojekt. Der Scan erfolgte zur digitalen Konservierung des einmaligen Kulturgutes. Verschiedene terrestrische und mobile Messtechniken erfassen und modellieren das Kunstwerk, das sich direkt unterhalb der Quadriga befindet. Die Kombination dieser geodätischen Messverfahren führt zu einem 3D-Gesamtmodell.

 

Das 3D-Modell des „Zug des Friedens“ wird noch bis 28. April 2019 im Schadow-Haus in Berlin-Mitte gezeigt, neben einer auf Aluplatten gedruckten Abbildung des Reliefs in Originalgröße.

 

Ort: Schadow-Haus (Seitenflügel), Schadowstraße 12-13, 10117 Berlin

Dienstags bis sonntags, 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei

Scans am Brandenburger Tor zur virtuellen Konservierung, Juni 2018

Vermessung des Reliefs „Zug des Friedens“ von J. G. Schadow durch die Beuth Hochschule für Technik. Bildnachweis (c) Annette Winkelmann 2018

Pressemitteilung
Berlin, 11. Juni 2018

 

Virtuelle Konservierung des Schadow-Reliefs „Zug des Friedens“ am Brandenburger Tor
Heute wird Johann Gottfried Schadows „Zug des Friedens“ am Brandenburger Tor digital vermessen. Verschiedene terrestrische und mobile Messtechniken erfassen und modellieren das Kunstwerk, das sich direkt unterhalb der Quadriga befindet. Die Kombination dieser geodätischen Messverfahren führt zu einem 3D-Gesamtmodell.

 

Die Beuth Hochschule für Technik Berlin, die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V., die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin und die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages nehmen das diesjährige Jubiläum – 225 Jahre Aufstellung der Quadriga-Gruppe von Schadow zur Krönung des Tores – zum Anlass für dieses Verbundprojekt.

 

Der Scan erfolgt zur digitalen Konservierung des einmaligen Kulturgutes. Sollte das Ergebnis zufriedenstellen, ist ein dreidimensionaler Druck eines Teilstückes vorgesehen.

 

Das 3D-Modell des „Zug des Friedens“ soll im Schadow-Haus in Berlin-Mitte gezeigt werden neben einer auf Aluplatten gedruckten Abbildung des Reliefs in Originalgröße.

 

Die mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie dem Bezirksamt Mitte abgestimmte Projektplanung ermöglicht eine erste wichtige Maßnahme zur Sicherung und Dokumentation der über die Grenzen Berlins hinaus bedeutenden Kunstwerke am Brandenburger Tor. Das Landesdenkmalamt begleitet die Arbeiten.

 

Berlin besitzt mit dem Brandenburger Tor ein einmaliges Kulturdenkmal, das der Architekt Carl Gotthard Langhans ab 1788 für König Friedrich Wilhelm II. errichtete. Ebenfalls einmalig ist die Bildhauerkunst am Bauwerk. Wer die Reliefs, Skulpturen und Statuen betrachtet, sieht hauptsächlich Originale, die von verschiedenen Künstlern nach Schadows seit 1788 gefertigten Modellen angefertigt wurden.

 

Für weitere Informationen zum Scan und Rückfragen / V.i.S.d.P.:


Dr. Zitha Pöthe-Elevi
Vorstandsmitglied der Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e. V.
Fechnerstraße 24, 10717 Berlin

langhansgesellschaft@gmail.com

 

Pressemitteilung zu den Scans am Brandenburger Tor, 11. Juni 2018
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Ihre Gesprächspartner zum Brandenburger Tor

 

Historische und politische Hintergründe zu Bau und Bildprogramm des Brandenburger Tores:

Dr. Zitha Pöthe-Elevi

Vorstandsmitglied der Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin

 

Baukonstruktion, ingenieurtechnische Fragen, Restaurierungsmaßnahmen, baulicher Zustand:

Prof. Dipl.-Ing. Frank Prietz

Vorstandsmitglied der Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin

 

langhansgesellschaft@gmail.com

 

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