Die Langhans-Gedenkstätte im Mausoleum Massute

Langhans-Gedenkstätte im Mausleum Massute (c) A. Winkelmann 2022

 

Gedenkstätte für Vater und Sohn Langhans

Die Langhans-Gedenkstätte in der ehemaligen Ruhestätte der Geschwister Massute erinnert mit einer Ausstellung an Leben und Werk der beiden Baumeister Car Gotthard und Carl Ferdinand Langhans.

     Der schlesisch-preußische Baumeister und Architekt Carl Gotthard Langhans (1732 bis 1808) war ein bedeutender Wegbereiter des Klassizismus in der deutschen Architektur. Sein bekanntestes Bauwerk ist das Brandenburger Tor zu Berlin. Langhans war zunächst oberster Baubeamter für die preußische Provinz Schlesien und später erster Direktor des Oberhofbauamtes in Berlin. Er gilt als einer der vielseitigsten und einflußreichsten Baumeister Preußens. Die Grabstätte von Carl Gotthard Langhans in Breslau ist verloren.

     Sein Sohn Carl Ferdinand Langhans (1781 bis 1869), ebenfalls Architekt, war ein bedeutender Theaterbaumeister, preußischer Baubeamter, Fachbuchautor und Multimediakünstler. Die Ehrengrabstätte von Carl Ferdinand Langhans befindet sich auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor ganz in der Nähe zur Langhans-Gedenkstätte.

Ausstellung in der Langhans-Gedenkstätte (c) A. Winkelmann 2022

 

Aktivitäten rund um die Langhans-Gedenkstätte

 

2023

 November 2022 bis April 2023: Winterpause

7. Mai, 1416 Uhr (Sonntag) – Öffnung Ausstellung

    Anfang Juni  –– Einweihungsfeier Langhans-Büste
4. Juni, 1416 Uhr (Sonntag) – Öffnung Ausstellung
2. Juli, 1416 Uhr (Sonntag) – Öffnung Ausstellung

5. Juli, 18–20 Uhr (Mittwoch) – Vortrag Gedenkstätte: Brandenburger Tor Teil I

2. August, 18–20 Uhr (Mittwoch) – Vortrag Gedenkstätte: Brandenburger Tor Teil II
6. August, 1416 Uhr (Sonntag)Öffnung Ausstellung
3. September, 1416 Uhr (Sonntag)Öffnung Ausstellung

9. September, 13–17 Uhr (Sonnabend) – Tag des offenen Denkmals: Ausstellung und Führung

10. September, 11–12.30 Uhr (Sonntag) –Tag des offenen Denkmals: Vortrag am Brandenburger Tor

20. September, 18–20 Uhr (Mittwoch) – Vortrag Gedenkstätte: Carl Ferdinand Langhans
1. Oktober, 1416 Uhr (Sonntag) – Öffnung Ausstellung

November 2023 bis April 2024: Winterpause

 

Ausführliche Informationen finden Sie unter Aktuelles.

 

Sonderöffnungen und Führungen

Bitte schreiben Sie bei Interesse an: langhansgesellschaft@gmail.com

Alle Führungen sind kostenlos. Wir freuen uns jedoch über Spenden für unsere Arbeit in der Langhans-Gedenkstätte.

Adresse

Friedhöfe vor dem Halleschen Tor (Friedhofsteil Jerusalems- und Neue Kirche III), Haupteingang Mehringdamm 21, 10961 Berlin-Kreuzberg (U6/U7 Mehringdamm, Ausgang Blücherstraße)

 

Hinter dem Tor am Haupteingang Mehringdamm 21 halten Sie sich zunächst rechts, biegen dann nach links auf den Sandweg ab und folgen diesem für etwa 100 m. Die Langhans-Gedenkstätte liegt rechts an der (südlichen) Friedhofsmauer.

 

Öffnungszeiten der Friedhöfe vor dem Halleschen Tor: https://evfbs.de/index.php?id=436

Sonderöffnung mit Lesung während der 2. Kreuzberger Friedhofsnacht im Juni 2022 (c) A. Winkelmann 2022
Führungen am Tag des offenen Denkmals

Sanierung und Eröffnung 2016–2018

 

Die Eröffnung des Langhans-Gedenkstätte fand 2017 statt. Die insgesamt zweijährige Sanierungsphase des jahrzehntelang verfallenen Mausoleums konnte schließlich 2018 mit dem Einbau der restaurierten Originaltür abgeschlossen werden.

Mausoleum Massute - Zustand vor der Sanierung: Kein Dach, kein Gewölbe, nur ein Türflügel (Foto: A. Winkelmann 2016)
Mausoleum Massute - Zustand vor der Sanierung: Kein Dach, kein Gewölbe, Baumbewuchs (Foto: A. Winkelmann 2016)
Mausoleum Massute - Zustand während der Sanierung (Foto: A. Winkelmann 2017)
Eröffnungsfeier Langhans-Gedenkstätte 2017 (Foto: Manuel Prietz)
Langhans-Gedenkstätte im Mausoleum Massute, Blick in die eingerichtete Ausstellung 2017 (Foto: A. Winkelmann)
Führung der Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft am Tag des offenen Denkmals 2018 (Foto: A. Winkelmann)
Der Architekt Pedro Moreira erläutert die Sanierungsarbeiten. Tag des offenen Denkmals 2018 (Foto: A. Winkelmann)
Der Berliner Metallrestaurator Olaf Ignaszewski installiert den originalen (restaurierten) und den nachgebauten Türflügel im Winter 2018 (Foto: A. Winkelmann 2018)

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