Die Langhans-Gedenkstätte im Mausoleum Massute

Die Langhans-Gedenkstätte wird am Freitag, 8. September 2017 eröffnet!

Mausoleum Massute in restauro, Mai 2017

Carl Gotthard Langhans ist der Erbauer des Brandenburger Tores zu Berlin. Das Grab dieses schlesisch-preußischen Architekten wurde 1957 mit der Überbauung des Großen Friedhofes in Breslau zerstört. Die Grabstätte seines Sohnes Carl Ferdinand Langhans, eines Theaterarchitekten, befindet sich in Berlin auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor. Hier wird die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V. im September 2017 die Langhans-Gedenkstätte im ehemaligen Mausoleum Massute eröffnen, die an Leben und Werk von Vater und Sohn Langhans erinnern wird.

 

PROGRAMM ZUR ERÖFFNUNG

 

Freitag, 8. September 2017, 17 Uhr

 

Ort: Friedhöfe vor dem Halleschen Tor, Friedhof Jerusalems- und Neue Kirche III, Mehringdamm 21, 10961 Berlin (U-Bahnhof Mehringdamm)

 

 

Grußworte

 

Pfarrer Jürgen Quandt

Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte

 

Professor Monika Grütters MdB (angefragt)

Staatsministerin für Kultur und Medien

 

Dr. Karin Wagner

Leiterin des Fachbereichs Gartendenkmalpflege und Archäologie sowie stellvertretende Landeskonservatorin

 

Pedro Moreira

Nedelykov Moreira Architekten

 

Zur Eröffnungsausstellung Meister des Klassizismus in Deutschland“, eine Leihgabe von Haus Schlesien, Königswinter:
Nicola Remig, Haus Schlesien

Carola Aglaia Zimmermann, Berlin

 

Professor Frank Prietz

Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.

 

Anschließend Besichtigung der Ausstellung und Gelegenheit zum Gespräch

 

Getränke und Speisen zu kleinen Preisen von der mobilen Friedhofsbar der Kulturkapellen

 

Um Anmeldung wird gebeten bis 5. September 2017 an: langhansgesellschaft@gmail.com

 

 

Gedenkstätte für Carl Gotthard und Carl Ferdinand Langhans

Carl Gotthard Langhans (1732–1808) gilt als der Begründer des Klassizismus in der deutschen Architektur und als einflußreicher, vielseitiger und innovativer Baumeister, Architekt und Lehrer. Sein bekanntestes Bauwerk ist das Brandenburger Tor zu Berlin. Langhans wurde 1775 durch König Friedrich II. zum Oberbaurat für die Provinz Schlesien berufen und 1788 von dessen Nachfolger Friedrich Wilhelm II. zum ersten Oberhofbaudirektor in Berlin ernannt.

Sein Sohn Carl Ferdinand Langhans (1781–1869) war der bedeutendste Theaterarchitekt seiner Zeit in Deutschland. Bestehende Theatergebäude sind die Staatsoper unter den Linden in Berlin und die Bühnenhäuser der Städte Breslau und Liegnitz.

  

Die Langhans-Gedenkstätte wird im denkmalgeschützten klassizistischen Erbbegräbnis der Geschwister Massute von 1826 eingerichtet.

 

Initiatoren

Die Langhans-Gedenkstätte im Mausoleum Massute ist ein Projekt der Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V., die hier mit Ausstellungen, Führungen, Vorträgen und Lesungen an Carl Gotthard Langhans und Carl Ferdinand Langhans erinnern wird.

Dabei wird die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin unterstützt vom Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte, in dessen Obhut sich das Mausoleum Massute befindet.

 

PRESSE
Berliner Morgenpost, 16. August 2017

Neues Leben im Kreuzberger Mausoleum

Von Isabell Jürgens

 

Auf einem Friedhof in Kreuzberg entsteht eine Gedenkstätte für den Erbauer des Brandenburger Tores. weiterlesen ...

Sonnabend/Sonntag, 9./10. September 2017 in Berlin
Tag des offenen Denkmals 2017: „Macht und Pracht“

Langhans-Gedenkstätte im Mausoleum Massute

Ausstellung und Programm, Sa und So jeweils 14–17 Uhr

 

Die Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin wird an beiden Tagen gemeinsam mit dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte und der Mendelssohn-Gesellschaft (M-G nur Sonntag) Programm auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor anbieten.

 

Ort: Friedhöfe vor dem Halleschen Tor, Friedhof Jerusalems- und Neue Kirche III, Mehringdamm 21, 10961 Berlin, U-Bahnhof Mehringdamm

 

 

Carl-Gotthard-Langhans-Gesellschaft Berlin e.V.

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